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Die Baufinanzierung
Grundsätzlich gibt es zum Thema Immobilienfinanzierung
hauptsächlich vier verschiedene Darlehensarten: Das Annuitätendarlehen, das endfällige
Darlehen, das Bauspardarlehen und das Versicherungsdarlehen.
Bei
einem annuitätischen Darlehen schließt der Darlehensnehmer bei der Baufinanzierung mit der Bank
einen Vertrag für eine bestimmte Laufzeit und bezahlt dann Zins- und Tilgung in
zuvor vereinbarten gleichbleibenden Raten. Je kleiner die Kreditsumme wird, also
je mehr zurückgeführt wird, desto höher wird entsprechend die Tilgung.
Ein
endfälliges Darlehen funktioniert im Prinzip genauso, lediglich die Tilgung
fällt weg und wird durch eine Zahlung ersetzt, die am Ende der Kreditlaufzeit fällig
wird. Während der Laufzeit werden also nur die Zinsen bezahlt.
Bei
einem Bauspardarlehen muss zuerst ein Bausparvertrag bespart werden - ist dies
aber der Fall, ist das Bauspardarlehen eine der günstigsten Varianten, eine Immobilie
zu finanzieren.
Bei
einem Versicherungsdarlehen leiht man sich meist Geld im Rahmen einer
bestehenden Lebens- oder Rentenversicherung, quasi als Vertragsdarlehen. Für
die Beleihung werden natürlich Zinsen fällig. Getilgt wird dann mit der
Ablaufsumme der Versicherung.
Sehr
wichtig beim Thema Baufinanzierung ist auch das Thema "Sicherheiten",
denn eine Bank muss sich natürlich immer absichern. Meist wird dafür eine
Gehaltsabtretung und ein grundbuchamtlicher Eintrag vorgenommen.
Um eine
Baufinanzierung genehmigt zu bekommen ist in der Regel ein Eigenkapital von ca.
15-20% notwendig, das zum Teil auch in Form von Eigenleistungen erbracht werden
kann.
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